Seit 20 Jahren sorgt die Vordemwälderin Berti Eppler mit ihrem Orgel– und Flötenspiel an den Gottesdiensten im Sennhof jeweils für die musikalische Umrahmung. Mit ihrer sehr humorvollen Art zauberte sie immer wieder ein Lachen auf die Gesichter der Besucherinnen und Besucher. So liess sie es sich nicht nehmen, zum Schluss eines Gottesdienstes ab und zu eine beliebte Schlagermelodie zu spielen, zu der manche aus voller Kehle mitsangen oder mitsummten. Ebenfalls auf 20 Jahre Sennhof darf der engagierte reformierte Pfarrer Ruedi Schmid zurück blicken. Er könnte manche amüsante Anekdote zu den vielen Gottesdiensten, die er geleitet hat, erzählen. Etwa über den Versuch, das Zähneknirschen einer Gottesdiensbesucherin mit Hilfe eines Kaugummis einzudämmen. Oder von jener Bewohnerin, die es überaus schätzte, vom Pfarrer persönlich begrüsst zu werden. Ruedi Schmids markante Stimme, seine eindrücklichen Predigten und Gedanken werden im Sennhof auch in Zukunft zu hören sein. Berti Eppler wird als Organistin in das zweite Glied zurücktreten. Als erste Organistin konnte Hedy Forster gewonnen werden, welche bisher jeweils bei Abwesenheit von Berti Eppler eingesprungen war. Die beiden Jubilare wurden von Heimleiter Urs Schenker und der Verwaltungsrätin Marlise Liebi geehrt. Ausnahmsweise wurde im Raum der Stille kräftig applaudiert. Berti Eppler und Ruedi Schmid haben es mehr als verdient!